Das erste Backup dauert am längsten, da das System alles katalogisieren und kopieren muss. Zukünftige (inkrementelle) Backups sichern nur geänderte Daten und sind deutlich schneller.
Hier ist ein Aufsatz zum Thema „Wie lange dauert ein Backup?“, der die verschiedenen Faktoren beleuchtet, die die Zeitspanne beeinflussen.
In der digitalen Welt ist das Backup die wichtigste Versicherung gegen Datenverlust. Ob private Erinnerungen in Form von Fotos oder geschäftskritische Daten eines Unternehmens – das Sichern dieser Informationen ist essenziell. Eine der häufigsten Fragen, die sich dabei stellt, lautet: „Wie lange dauert das eigentlich?“ Die Antwort ist jedoch nicht pauschal zu geben. Sie gleicht eher der Frage nach der Länge einer Schnur: Die Dauer eines Backups hängt von einer komplexen Interaktion aus Hardware, Software, Datenmenge und der gewählten Methode ab. wie lange dauert ein backup
Der offensichtlichste Faktor, der die Dauer bestimmt, ist die schiere Menge der zu sichernden Daten. Hierbei unterscheidet man grob zwischen der gesamten Datenmenge und dem sogenannten „Delta“. Ein erstmaliges Vollbackup, bei dem alle Daten einer Festplatte kopiert werden, dauert naturgemäß am längsten. Wer beispielsweise 500 Gigabyte auf eine externe Festplatte sichert, muss – je nach Geschwindigkeit – mehrere Stunden einplanen. Folge-Backups hingegen sind meist inkrementell oder differentiell. Das bedeutet, dass nur die Veränderungen seit dem letzten Backup gesichert werden. Ist das Delta gering, sinkt die Dauer von Stunden auf Minuten oder sogar Sekunden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es keinen Standardwert für die Dauer eines Backups gibt. Die Spanne reicht von wenigen Sekunden für ein automatisches, inkrementelles Cloud-Backup eines Textdokuments bis hin zu Tagen für die vollständige Archivierung eines Firmenservers auf Magnetbändern. Um die Zeit zu optimieren, sollten Nutzer daher auf schnelle Anschlüsse setzen, regelmäßig sichern (um die Datenmenge des Deltas klein zu halten) und die passende Backup-Strategie wählen. Letztlich ist die Zeit, die in ein Backup investiert wird, jedoch immer gut angelegt – gemessen an der Zeit, die ein Datenverlust ohne Backup kosten würde. Das erste Backup dauert am längsten, da das
Cloud-Backups (z. B. iCloud) sind stark von der Upload-Geschwindigkeit Ihres Internets abhängig. Lokale Backups über ein USB-Kabel auf einen PC oder eine externe Festplatte sind meist deutlich schneller.
Ein kleines Backup unter 5 GB dauert oft nur 20 bis 30 Minuten, während große Datensätze über 100 GB viele Stunden oder sogar Tage in Anspruch nehmen können. In der digitalen Welt ist das Backup die
| Szenario | Dauer (ca.) | |------------------------|-------------------| | Interne SSD → interne SSD | 5–10 Minuten | | Interne SSD → USB 3.0 HDD | 20–40 Minuten | | LAN 1 GBit/s → NAS | 20–30 Minuten | | LAN 100 MBit/s → NAS | 2–3 Stunden | | Cloud (100 Mbit/s Upload) | 2–4 Stunden | | Cloud (20 Mbit/s Upload) | 10–15 Stunden |
10.000 kleine Textdateien zu sichern dauert deutlich länger als eine einzelne Videodatei mit derselben Gesamtgröße. Die Software muss jede Datei einzeln vorbereiten und indizieren. Die Übertragungsrate (Bandbreite):